Swiss Environment | Flowmeter / GTFC-Sonde
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Flowmeter / GTFC-Sonde

Flowmeter kombiniert mit Temperatur, Leitfähigkeit und natural Gamma

 

Bohrlochgeophysikalische Messungen werden durchgeführt um geologische und hydrogeologische Eigenschaften zu bestimmen. Während der Fahrt der Sonde im Bohrloch werden kontinuierlich Messdaten über natürliche Radioaktivität, Temperatur, Leitfähigkeit und Flussgeschwindigkeit auf einen Feldcomputer übertragen und als Bohrlochlog aufgezeichnet.

Die GTFC-Sonde ist eine kombinierte Sonde und erlaubt eine Messung aller Parameter in einem Durchgang. Diese Werte entsprechen fast der initialen Situation und werden nicht durch verschiedene Durchfahrten (Turbulenzen, Mischung) verfälscht.

G: Natural-Gamma

Der Natural-Gamma Log misst die natürliche radioaktive Gamma-Strahlung, die von Gesteinen emittiert wird. Tone und Silte emittieren mehr radioaktive Strahlung als Sandsteine, Kalke oder Dolomite. Der Natural-Gamma Log wird deshalb zur lithologischen Gliederung und zur Korrelation von mehreren Bohrungen eingesetzt. Der Natural-Gamma Log lässt sich sowohl in offenen als auch in verrohrten Bohrungen durchführen.

T : Temperatur

Die vertikale Variation der Wassertemperatur in einer Bohrung dient der Bestimmung von Zu- und Ab­flussz­onen oder allgemein von thermischen Anomalien.

F: Flowmeter

Mit der Flowmetermessung können sowohl die Richtung der vertikalen Flüsse als auch deren Durchfluss­raten bestimmt werden. Flowmetermessungen werden in der Regel in zwei Phasen durchgeführt: 1. Messung bei stationären Bedingungen und 2. Messung während eines Pumpversuches. Durch die Analyse der beiden Messungen können quantitative Aussagen über die Durchlässigkeiten (K-Wert) der wasserführenden Schichten gemacht werden.

C: Leitfähigkeit

Die Leitfähigkeitsmessung in einer Bohrung gibt die Konzentration der gelösten Ionen im Grundwasser an. Stark mineralisierte Wässer haben deshalb eine hohe Leitfähigkeit. Werden in einer Bohrung Änderungen der Leitfähigkeit festgestellt, so ist das ein Hinweis auf Zu- oder Abflusszonen

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© Swiss Environment, 16. 01. 2017, 15:11