Swiss Environment | MIP/MiHpt Direct Push Logging
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MIP/MiHpt Direct Push Logging

Multiparameter MIHPT-Sondierung: Effiziente Lokalisierung und Bestimmung von Altlasten

Die MIP-Sonde (Membrane Interface Probe) ist ein hochauflösendes Aufzeichnungsgerät, mit dem die Schadstoffbelastung im Boden durch flüchtige organische Stoffe gemessen werden kann. Sie erlaubt eine Lokalisierung der Schadstoffe. Gleichzeitig liefert ein HPT-Aufnehmer (Hydraulic Profiling Tool) hydraulische und lithologische Parameter der durchstossenen Schichten. Die elektronische Datenverarbeitung ermöglicht eine räumliche Visualisierung (3D) der Resultate (Schadstoffbelastung) und den Belastungsgrad sowie das Migrations-potential der Schadstoffe zu modellieren. Die gemessenen Schadstoffe werden in Abhängigkeit zur Tiefe in Echtzeit wiedergegeben und erlauben so die Positionen der nachfolgenden Sondierungen anzupassen. Die gewonnenen Daten liefern eine kostengünstigere Lösung zur genauen Bestimmung der räumlichen Verteilung der Schadstoffbelastung und ihrer relativen Konzentration als dies mit einer konventionellen Untersuchungsmethode der Fall wäre.

Prinzip und Anwendung
Die MIP-Sonde wird mit konstanter Geschwindigkeit (direct push) in den Boden gedrückt und liefert kontinuierlich physikalisch-chemische Informationen über die Bodenbeschaffenheit, sowohl in gesättigten als auch in ungesättigten Zonen. Während des Sondiervorganges wird die Membrane auf 121° erhitzt. Dadurch werden die im Untergrund vorhandenen Schadstoffe durch die Membrane geleitet (Difusion). Trägergas (Stickstoff) ermöglicht den Transport der Komponenten an die Oberfläche, wo sie zu den drei Detektoren des Chromatographen geführt werden (PID, FID, XSD). Gleichzeitig wird Wasser mit konstantem Durchfluss durch die Membrane in den Boden injiziert. Der entstandene Druck wird kontinuierlich von einem HPT-Sensor gemessen, der die hydraulischen und lithologischen Eigenschaften des Untergrundes kennzeichnet. Dadurch können die bevorzugten Migrationswege der Schadstoffe im Boden bestimmt werden. Am Ende der MIHPT-Sonde befinden sich zwei Elektroden (EC) die die elektrische Leitfähigkeit des Bodens messen. Die gemessenen Leitfähigkeiten liefern Informationen zur Geologie/Lithologie.

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© Swiss Environment, 09. 02. 2016, 15:43